Weinhof Scheu
 

 
Scheurebe - unsere Namensrebe
 
 

 
Scheurebe - unsere Namensrebe

 
Scheurebe - unsere Namensrebe
 
 

 
Scheurebe - unsere Namensrebe
 
 
 
Die Scheurebe im Weinhof Scheu
Die Scheurebe im Weinhof Scheu
Auch wenn wir mit Georg Scheu, dem Züchter der Scheurebe, nicht verwandt sind, hat die Scheurebe bei uns im Weingut schon immer einen festen Platz, klar – der Name verpflichtet! Von Anfang an haben wir im Weinhof Scheu Scheurebe angepflanzt und ausgebaut. Teilweise hat uns der Name dazu bewegt, teilweise die immer wieder faszinierenden Weine, die wir aus Scheurebe erzeugen konnten. Mit einer Scheurebe haben wir unseren ersten großen Betriebserfolg erreicht: den Staatsehrenpreis auf die Scheurebe Trockenbeerenauslese 1976.
Auch als Bukettweine zunehmend verpönt waren, hatte die Scheurebe bei uns einen Stammplatz und ihre exklusive Fangemeinde. Zu unseren Gaumenerlebnissen mit der Scheurebe gehören exotische Spätlesen, feinfruchtige Dessertweine und neuerdings auch raffiniert trockene Sommerweine.
 
 
 

 
Historie
Neue Rebsorten brauchen immer eine gewisse Zeit, um sich durchzusetzen. Noch immer, nach nunmehr 100 Jahren, wird die Scheurebe als Neuzüchtung bezeichnet. Gezüchtet wurde sie von dem Rebenzüchter Georg Scheu im Jahr 1916 in der Landesanstalt für Rebenzucht in Alzey. Die Eltern der Scheurebe sind Riesling und die Bukettraube. Die später nach Georg Scheu benannte Rebsorte wurde zunächst als Sämling mit der Nummer 88 gepflanzt. In Österreich wird die Scheurebe daher heute noch als „S88“ oder auch „Der Sämling“ vermarktet.
In den siebziger Jahren wurde Wein aus der Scheurebe begeistert getrunken, meist waren dies haltrockenen und süße Weine. Dann folgten Jahre in denen Bukettsorten an Zustimmung verloren und so gab es auch für die Scheurebe keinen Durchbruch. Nur einige Winzer hielten, wenn auch mit kleiner Fläche, an ihr fest.
Die Zeiten ändern sich. Seit einigen Jahren schon erleben die aromatischen Sorten eine Art Renaissance, so dass auch die Neuzucht aus Alzey wieder in den Fokus des Verbrauchers gerückt ist.
Scheurebe – von dieser Traube werden Sie noch hören.
 
 
 

 
Der Wein
Eine gelungene Scheu ist eine Melange von Fruchtaromen, die von schwarzen Johannisbeeren bis zu gelber Grapefruit und exotischem Obst reichen. Körperreich, sehr saftig und mit lebhafter, aber nicht pointierter Säure wirkt dieser Wein animierend bei jedem Schluck. Scheurebe-Weine mit einer gewissen Restsüße überzeugen mit ihrer harmonischen Verbindung von anregender Säure und feinfruchtiger Süße. Auch trocken ausgebaut besticht sie durch ihr markantes Bukett und verschafft sich so rasch Aufmerksamkeit. Noch immer gelten Weine von der Scheurebe als Geheimtipp. Zu ihrem 100. Geburtstag ist sie auf dem Weg zur Trendsorte, zum Beispiel „als deutsche Antwort auf den Sauvignon Blanc“.